Aus dem Re-Release-Regal: CHASTAIN - 30 Years Heavy

Veröffentlicht am 28.09.2018


"The 7th Of Never" (Re-Release 31.08.2018)

Seite A
1. We Must Carry On
2. Paradise
3. It's Too Late For Yesterday
4. 827
5. The Wicked Are Restless
6. It's Too Late For Yesterday (instrumental, Bonustrack)
Seite B
7. The 7th Of Never
8. Take Me Back In Time
9. Feel His Magic
10. Forevermore
11. The 7th Of Never (instrumental, Bonustrack)


Das Remastering auf „The 7th Of Never“ kann sich gleich einmal sehen lassen. Aus dem streckenweise doch etwas verwaschen gemixten Original ist eine Platte mit ansprechendem Sound geworden, der man die Entstehung in den 80ern aber zweifelsohne noch anhört. Klar, Schlagzeug und Bass habe nicht diesen Punch, den man von neumodischen Produktionen gewohnt ist, doch glücklicherweise hat man es hier mit dem Nachbessern nicht übertrieben, sodass der Charme des Originals wunderbar erhalten blieb.

Wenn „We Must Carry On“ losbrettert, dann fühlt man sich sofort in die goldenen 80er zurückversetzt, in denen Fönfrisuren mit Lederjacken und harten Gitarren kombiniert wurden. Dabei entstanden Uptempo-Hymnen wie „It's Too Late For Yesterday“ oder endcool dahinrockende Songs wie „The Wicked Are Restless“, die sowohl mit oberlässigen Riffs glänzen, als auch nach über 30 Jahren kein bisschen Abnutzungserscheinungen zeigen. Die volle Breitseite an galoppierenden Gitarren und eine in Bestform agierende Leather Leone gibt es beim Titeltrack „The 7th Of Never“ zu hören, der gar einen epischen NWoBHM-Einschlag aufweist und mit starkem Solopart die Gitarrenkünste von David T. Chastain ins rechte Licht rückt. „Take Me Back In Time“ hat den Groove, während „Forevermore“ als Rausschmeißer noch einmal eine volle Ladung an Epik über den Hörer ergießt.

Als Bonus warten Instrumentalversionen von „It's Too Late For Yesterday“ und vom Titeltrack „The 7th Of Never“ auf den Hörer – während letzteres seine instrumentale Durchschlagskraft voll entfalten kann, wirkt das als Instrumental aufs Wesentliche zusammengekürzte „It's too Late For Yesterday“ zwar dichter, aber auch etwas unspektakulärer in seiner auf diese Weise etwas roh klingenden Fassung.

In den 80ern wurden einige Klassiker des Schwermetalls geschmiedet und obwohl das nachfolgende „The Voice Of The Cult“ noch eine Klasse über „The 7th Of Never“ steht, kann man auch letzteres zu den Top-Alben der damaligen Zeit zählen. Eine Scheibe, die man sich bedenkenlos ins Regal stellen kann – und auch sollte!


Inhaltsverzeichnis:

Seite 1: Einleitung
Seite 2: The 7th Of Never
Seite 3: The Voice Of The Cult


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