Der Stormbringer Jahresrückblick 2018



Beste Alben:
1. STRIKER – “Play To Win”

Der Name des Albums könnte passender nicht sein. STRIKER räumen auf ihrem auf ihrem mittlerweile sechsten Studioalbum richtig ab. Schon von Beginn an eine herausragende Band, schaffte man es doch sich von Album zu Album immer noch weiter zu steigern. Auch live eine der besten aktuellen Bands, die längst vor größerem Publikum spielen müsste. Review

2. DARKNESS – “First Class Violence” Review
3. VOIVOD – “The Wake” Review
4. BLACK REBEL MOTORCYCLE CLUB – “Wrong Creatures”
5. TRAITOR – “Knee-Deep in the Dead” Review
6. ANGELUS APATRIDA - "Cabaret de la Guillotine" Review
7. SIGN OF THE JACKAL – “Breaking The Spell”
8. WHITE WIZZARD - "Infernal Overdrive" Review
9. JUDAS PRIEST - "Firepower" Review
10. CANCER – "Shadow Gripped"

Honorable mentions:
BONFIRE – “Temple Of Lies”, CAULDRON – “New Gods”, CORROSION OF CONFORMITY – “No Cross No Crown”, WARREL DANE – “Shadow Work”, DAVE DAVIES – “Decade”, DECEASED – “Ghostly White”, HATCHET – “Dying to Exist”, HAUNT – “Burst Into Flame”, FABULOUS DESASTER – “Off With Their Heads”, IRON ANGEL – “Hellbound”, KRISIUN – “Scourge of the Enthroned”, SABATEUR – “Vicious Circle”, SATAN – “Cruel Magic”, SAXON – “Thunderbolt”, SEPULTURA – “Ritual”, SEVEN SISTERS – “The Cauldron and the Cross”, THE SKULL – “The Endless Road Turns Dark”, SNAKEBITE – “Rise Of The Snake”, WYTCH HAZEL – “II: Sojourn”

 

Größte Enttäuschung:
VENOM – “Storm The Gates”

Leider muss ich der Review meines Kollegen zustimmen. Nachdem 2015 mit „From The Very Depths“ das stärkste Album der jetzigen Besetzung herauskam, und auch angesichts des Bretts das die „Konkurrenz“ von VENOM INC. Mit „Avé“ letztes Jahr hingeknallt hatten, hätte man ein Album erwartet das zumindest versucht damit mitzuhalten. Aber die Produktion (alleine der schreckliche Vocal-Effekt der im ganzen Album angewandt wurde!) lässt vermuten, dass Cronos nur von Jasagern umgeben ist oder niemand mit funktionierendem Gehör das Album gehört hat bevor es auf die Öffentlichkeit losgelassen wurde.

 

Bestes Debütalbum:
STORRSSON – „Celtic Legends: Volume 1“ / SABATEUR – „Vicious Circle“

Während andere ein-Mann-Bands ihre Zeit und ihr Geld in fake-Websites, -Videos und gekaufte „likes“ stecken (THREATIN *hüstel*), legte der Brite Alexander Storrsson sein Debüt vor, auf dem außer dem Bild auf dem Cover alles von dem Briten selbst stammt. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht. STORRSSONs Debütalbum auf Bandcamp.

 


Astreinen old-school Metal mit kräftiger Thrashnote fahren SABATEUR aus Oregon auf Ihrem Debüt auf. Fans von OVERKILL, EXODUS oder METAL CHURCH haben daran sicher ihre Freude.

 

Beste EP:
CANDLEMASS – “House of Doom”

Zwar nicht überragend für CANDLEMASS-Maßstäbe, aber doch eine sehr gute EP, noch mit Mats Levén an den Vocals. 

 

Beste Single:
CIRITH UNGOL – “Witch's Game”

Der erste neue Song seit der Reunion 2016 - das Warten hat sich ausgezahlt! „Witch’s Game“ zeigt, dass CIRITH UNGOL in der Lage sind neue, aufregende Songs zu schreiben, die den Vergleich mit ihren früheren Werken nicht zu scheuen brauchen. Ein neues Album kann gerne kommen!


 

Bestes Livealbum:
NIGHT DEMON – “Live Darkness”

Einen Ruf als ausgezeichnete Liveband haben sich NIGHT DEMON in den letzten Jahren erarbeitet. Das nach dem großartigen „Darkness Remains“ nun ein Livealbum folgte, ist keine Überraschung und das Ergebnis kann sich, wie zu erwarten war, hören lassen. Review

 

Bestes Video:
VOIVOD – “Iconspiracy”
VOIVOD hatten schon so manches kreative Video veröffentlicht. Costin Chioreanu hat sich in den Animationen an den Stil von Michel “Away” Langevin angelehnt und so ein herausstechendes Video geschaffen, das der Band wie ein den Leib geschneidert scheint.

 

Bestes Lyricvideo:
STRIKER – “Heart Of Lies”
Letztes Jahr hatten sie mit dem low-budget Video zu “Born To Lose” schon gezeigt, dass Lyricvideos nicht unbedingt langweilig sein müssen. Dieses mal wurde sichtlich mehr Geld investiert. Perfekter Song, die Visuals passen großartig dazu. Ein sehr offensichtlicher Rückgriff auf die 80er Jahre, gleichzeitig aber auch zeitgemäß und „futuristisch“ harmoniert das Video stilistisch mit STRIKERs Sound.

 

Bestes Cover:
VOIVOD – “The Wake” / SKULL FIST – “Way Of The Road”

Mit “The Wake” hat Away ein Cover geschaffen, dass sehr ästhetisch und (im Gegensatz zu „Target Earth”) harmonisch wirkt. Und unverwechselbar VOIVOD sowieso.



Das Cover zu SKULL FISTs neuen Album wirkt vergleichsweise simpel und obwohl es ein gestelltes Foto ist, ist es ansprechend ehrlich, was ihm einen eigenen Charme verleiht. Das Leben „On The Road“ - für die meisten Bands alles andere als glamourös.

 

Schlechtestes Cover:
THRASHQUATCH – “Axe To Inherit”

Das Motiv ist nicht einmal das Schlimmste daran. Der Coverkünstler hat eindeutig seine Probleme mit korrekter perspektivischer Darstellung. Auch mit Lichtquellen. Nur nicht zu lange hinsehen oder gar darüber nachdenken, da tut sonst nur der Kopf weh. Geringes oder selbst kein Budget, sind für so etwas auch keine Rechtfertigung!

 

Beste Liveshows:
DARKNESS – Releaseshow, Café Nord, Essen
Viermal dieses Jahr gesehen, viermal nicht enttäuscht worden! Die Band sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn man die Gelegenheit hat sie live zu sehen (gilt auch für die darunter genannten). Ich beschränke mich jetzt aber auf eine Show pro Interpret. Es ist nicht leicht einen Favoriten zu nennen bei einer so konstant guten Band wie DARKNESS, aber die Releaseshow zu „First Class Violence“ war dann doch etwas Besonderes. Livebericht
STRIKER – Turock, Essen


CIRITH UNGOL – Rock Hard Festival
DEATH ANGEL – Ruhrpott Metal Meeting
D-A-D – Ruhrpott Metal Meeting
NIGHT DEMON – Rock Hard Festival
MUNICIPAL WASTE – Kulttempel, Oberhausen
OVERKILL – Rock Hard Festival
TRAITOR – Rock Hard Festival
TANKARD - Nord Open Air

 

Schlechteste Liveshow:
XANDRIA – Rage Against Racism
Zumindest Aushilfssängerin Aeva Maurelle war hin und weg. Mit piepsender Stimme tat sie immer wieder ihre Freude kund für XANDRIA singen zu dürfen. Die Gesangsstimme war zum Glück kräftiger als die Sprechstimme, aber irgendwie wirkte es nicht harmonisch. Und am allerschlimmsten, das Ganze wirkte sehr nach „Miniplayback-Show“. So vieles kam vom Band (nicht nur die unzähligen Keyboards und Backgroundgesang), dass man sich schon fragte, wieviel die Band gerade wirklich selbst spielt. Bei der Aufforderung die Smartphones raus zu holen, dort die Taschenlampen anzumachen (wie romantisch! Wer braucht da noch ein Feuerzeug?) und damit in der Luft zu schwenken, konnte man nur mit den Augen rollen und dann noch vor Ende des Gigs nach Hause fahren, um sich den Rest des Trauerspiels zu ersparen.

 

Playlist des Jahres:
Ein paar Highlights (soweit auf Spotify verfügbar), von DARKNESS über DOWN AMONG THE DEAD MEN bis WARREL DANE.
Spotify Playlist 2018


Inhaltsverzeichnis:

Seite 1: Einleitung
Seite 2: Leser-Auswertung
Seite 3: Beitrag von Angelika Oberhofer
Seite 4: Beitrag von Anna Buchbauer
Seite 5: Beitrag von Anthalerero
Seite 6: Beitrag von bender
Seite 7: Beitrag von Christian Wiederwald
Seite 8: Beitrag von Christian Wilsberg
Seite 9: Beitrag von Daniel Csencsics
Seite 10: Beitrag von Daniel Hadrovic
Seite 11: Beitrag von Florian Rosenberger
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Seite 13: Beitrag von Jazz
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Seite 15: Beitrag von Julian Dürnberger
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Seite 18: Beitrag von Luka
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Seite 27: Beitrag von Brigitte Simon


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