AMON AMARTH - das 'Berserker' Gangbang-Review

Das war es leider schon wieder mit unserer wilden Gangbangerei zu AMON AMARTHs "Berserker". Unterm Strich fallen die Bewertungen zum neuem Opus relativ einstimmig aus. Die durchschnittliche und überwiegende Benotung des elften Wikingerdrehers schließt mit 3,5 von fünf möglichen Punkten. Damit schafft es der "Berserker" nicht, zu seinem Vorgänger "Jomsviking" aufzuschließen, der seinerzeit mit durchschnittlich 4,0 Punkten aus unserer Gangbang-Arena austrat.

Die positive Nachricht für die wikinger-affinen Schweden ist, dass keiner unserer geschätzten Kolleg(inn)en die neue Platte als schlecht beurteilt. Die Rezension von Kollegen Christian Wilsberg dokumentiert sogar offene Begeisterung, die mit jedem Durchgang wächst. Auf der anderen Seite findet man allerdings das fast übereinstimmende Fazit vor, dass AMON AMARTH zwar ein solides bis gutes Album vorgelegt haben, aber damit nicht an die eigenen Großtaten anknüpfen können. Auch mit vereinzelten Liedtexten ecken die Schweden bei den meisten Kollegen an, die sich von einer Edda-kompetenten Metalband wie AMON AMARTH mehr wünschen als „Thor! Let your hammer fly!“.

Ebenso interessant ist die offensichtlich polarisierende Wirkung des Albumcovers und des Album-Exoten "Ironside", wobei die Reaktionen von Euphorie bis Empörung reichen. Auffällig ist zudem die Tatsache, dass DOROs Gastauftritt auf dem Vorgänger "Jomsviking" offenbar regelrechte Traumata hinterlassen hat, deren Bewältigung sich bis in die Diskussion des nachfolgenden Albums zieht.

Am Ende bleibt "Berserker" eher ein Mittelfeldspieler in der langen Diskographie der großen AMON AMARTH. Zumindest die Reaktionen unserer sechs Test-Wikinger dürften damit nicht ganz der Wunschvorstellung der Band entsprechen. Daran, dass die neuen Songs live funktionieren, besteht indes kein Zweifel und wir sind heute schon gespannt auf den zwölften Beutezug unserer schwedischen Freunde.


Inhaltsverzeichnis:

Seite 1: Einleitung
Seite 2: Anthalerero
Seite 3: Christian Wilsberg
Seite 4: Daniel Csencsics
Seite 5: Jörn Janssen
Seite 6: Lord Seriousface
Seite 7: Pascal Staub
Seite 8: Fazit


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