Flusensieb Mini #51 – 3 übersehene Power-Platten

Veröffentlicht am 22.05.2019

Das Flusensieb Mini fängt auf, was durch die Finger der Stormbringer-Redaktion rutscht. Diesmal steht der Power Metal mit folkig-märchenhaften Tendenzen im Fokus. Da gab es – wie gewohnt – einiges aus Italien, aber auch Deutschland hat da etwas zu bieten. Für den Start liegt etwas Professionelles mit viel Folk-Anteil vor. Dann kommt kein Geheimtipp aus dem Land von Feen und Hexen. Am Ende kommt dann noch die frostige Märchenfee Jade. Viel Spaß!

 


 

FUROR GALLICO – Dusk Of The Ages

Die Italiener können Power Metal, das ist schon lange klar, dass sie diesen auch famos mit Folk verbinden können, das wissen wir seit ELVENKING, doch ob sie ihn auch genauso gut mit Death Metal verbinden können? Nun, FUROR GALLICO versuchen sich nun schon geraumer Zeit genau daran! Keltische, irische und bretonische Klänge, das alles findet im neuen Werk seinen Platz. Wie es ist? Tja, die ersten Songs wollen zwar trotz hochprofessionellem Instrumental nicht so ganz zünden, spätestens mit „Nebbia Della Mia Terra“ wird dann aber jeder folkmetallische Fanatiker seine Freude haben, wenn auch nur zur Überbrückung bis zum nächsten dicken Ding! (DC)

 


 

TIGERSCLAW – Force Of Destiny

Symphonic-Metal aus Tübingen, fronted durch Elena Minina, die einen wunderbaren Vocalpart abliefert, ganz in der Tradition von NIGHTWISH und EVANESCENCE. Als ausgebildete Sopranistin klettert sie problemlos durch die Tonleitern, ob romantisch in „The Fallen Queen“ oder leicht düster in „Speed of Light“. Wobei TIGERSCLAW einen Mainpoint auf das Stimmvolumen von Elena legt und die Drums und Riffs, übrigens sehr gut abgepasst, nie überlagern oder negativ auffallen. Thematisch angesiedelt im Land der Feen und Hexen, „Walpurgisnight“, stimmiges Album und schon lange kein Geheimtipp mehr. Fürs Klischee-Näpfchen: Auch ein Drache durfte atmen – „Breathe of the Dragon“. (SV)

 


 

FROZEN CROWN – Crowned in Frost

Fast könnte man meinen, Italien ist DAS Ursprungsland von Power Metal, so wie dort die Bands sprießen. Im Fahrwasser von SONATA ARCTICA beehren uns FROZEN CROWN und umhüllen ihr aktuelles Album mit reichlich Frost und kristallklaren Vocals, harten Riffs und kalten Füßen. Bereits in „Neverending“ werden die Drums verknüppelt und die Tempoleistung auf ein gutes Level gebracht. Mit ihrem zweiten Album fegen sie ihrem Erstling hinterher und Märchenfee Jade singt, unterstützt durch Frederico, von „Neverending“, „Battles in the Night“ und unschuldigen Wöfen („The Wolf An The Maiden“). Also warm einpacken und „Crowned In Frost“ eiskalt servieren. (SV)

 


 

Mehr Flusensieb!


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