KATAKLYSM - das 'Unconquered' Northern-Hyperbang-Review

Veröffentlicht am 22.09.2020

Zu Kanada fällt mir immer ein: Ice Road Trucker, Ahornsirup, Auswandern und KATAKLYSM.

Es ist in der Tat bereits das vierzehnte Studioalbum des Quartetts - und was für eins! Schwer zu beschreiben ist es nicht - die Herren treten gekonnt auf das Gaspedal und zeigen der Death-Metal-Welt, wie geil auch ein wenig Melodie dort klingen kann. Im Vergleich zum letzten Album klingt die Band noch einen Hauch „morbider“, es klingt wahnsinnig frisch.

Die Herrschaften betreiben KATAKLYSM bereits fast dreißig Jahre - und das hier ist für mich die absolut überzeugende Scheibe, die immer weiter auf das Tempo drückt. Geil. Ich bin am Abfeiern!

Auch wenn die Band im August mit dem positiven COVID-19- Test des Gitarristen JF Dagenais auf sich aufmerksam machte (Dagenais ist mittlerweile aber wieder „negativ“), kommt diese Dampfwalze an Scheibe gerade recht. Als Hörer merkst du bereits in den ersten beiden Songs, wo die Reise hingeht: gnadenloser Death Metal ohne Gnade.

„The Way Back Home“ ist auf dem Album quasi die Ballade. Hier darf sich der Hörer mal für eine kurze Zeit entspannen, aber zurücklehnen hingegen ist nicht. Spätestens der nächste Titel „Stitches“ erklärt dann, dass es mit Volldampf weitergeht.

Von mir aus dürften wir KATAKLYSM wieder live sehen, nur dann bitte nicht bei einem „Sitzplatzkonzert“ - dafür hämmert das Album zu sehr, das geht nicht im Sitzen!

5,0/5,0 - Jörn Janssen


Inhaltsverzeichnis:

Seite 1: Einleitung
Seite 2: Anthalerero
Seite 3: Ernst Lustig
Seite 4: Jörn Janssen
Seite 5: Lord Seriousface
Seite 6: Pascal Staub
Seite 7: Fazit


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