EDENBRIDGE - Listenig Session Linz 9.4.2010

Text: manfred
Veröffentlicht am 23.04.2010

„Solitaire“ heißt die neue Scheibe von EDENBRIDGE, die am 2.Juli 2010 weltweit über Napalm Records erscheint.

Natürlich war es für uns eine Ehre, einer exklusiven Listening Session in Lanvalls Farpoint Station Studio in Linz beiwohnen zu dürfen. Sigi alias DRAGONSLAYER und ich hörten uns alle Songs in Ruhe an und waren nach dem ersten Hörgenuss sichtlich begeistert.

Entree Unique
Ein klassisches Intro, das auch von Rhapsody of Fire und Konsorten stammen könnte.

Solitaire
Am Beginn verspielte, sehr dominante Gitarren, eingebettet in ein bombastisch Grundgerüst und eine zauberhafte Stimme von Sabine Edelsbacher. Unverkennbar und mit einem megaeingängigen Refrain versehen.


Higher
Eines der Highlights des Albums. Symphonischer Metal mit leicht depressivem Touch. Erinnert am Beginn ein wenig an die Finnen von HIM: Steigert sich zu einem unwiderstehlichen Song der in seiner Schönheit kaum zu überbieten ist. Die klasse arrangierten Orchesterparts im Mittelteil passen perfekt zum Rest des Songs.

Skyline´s End
Hier werden etliche stilfremde orientalisch angehauchte Instrumentierungen in die Musik mit einbezogen. Sehr außergewöhnlicher, facettenreicher teils ruhiger Song, der dann Fahrt aufnimmt und einen Refrain (Jaja, das hatten wir schon) für die Ewigkeit besitzt. Sehr geil.

Bon Voyage Vagabound
Mit dem folgenden progressiven Song, der leichte Parallelen zu THRESHOLD aufweist ist der Band einer der Höhepunkte geglückt. Am Ende wird nochmal kurz das Gaspedal durchgetreten, bevor wieder die graziöse Engelstimme von Sabine zur Geltung kommt. Fulminant und atemberaubend auch die virtuose Gitarrenarbeit von Lanvall ,die sich wie ein roter Faden durchs Album zieht.

Düster hebt dann Come Undone an, das wiederum mit deutlichen Gothic-Anleihen, wie sie auch schon auf "MyEarthDream" Eingang in das EDENBRIDGE'sche Schaffen gefunden haben, auf sich aufmerksam macht.

Out of this World ist dann eine ruhigere Nummer mit schönem, gefühlvollen Piano und Akustik-Gitarrenuntermalung geworden, wohingegen "Further Afield" zunächst etwas rockig anhebt, aber dann deutlich in Richtung Progressive Metal abdriftet.

Für EDENBRIDGE schon fast ungewöhnlich hart tritt dann A Virtual Dream in Erscheinung, das mit heftigen Thrash-Drums ordentlich Gas gibt, und schließlich soll für mich (soweit man das bei einem ersten Höreindruck beurteilen kann) das Albumhighlight darstellende, sehr atmosphärische Brothers on Diamir das Album vor einem netten Outro, das noch einmal die Melodie des Intros aufgreift, beschließen.

Fazit: Ohne ihren Stil völlig zu verändern zeigt die Band fortlaufend eine Weiterentwicklung in Richtung erdigem Sound, unter Beibehaltung der bekannten, unter die Haut gehenden Melodien und Stimmungen. "Solitaire" ist das abwechslungsreichste Album der Band und gilt somit als das Referenzwerk von EDENBRIDGE.

Sigi und Manfred sagen Danke für die Einladung, wir kommen gerne wieder. Und natürlich freuen wir uns schon auf einen Eurer nächsten Live Auftritte.

Edenbridge is:
Sabine Edelsbacher: Lead Vocals
Lanvall: Lead, Rhythm & Acoustic Guitars, Keyboards & Piano, Bouzouki, Mandolin, Percussion Frog
Dominik Sebastian: Rhythm & Lead Guitars
Max Pointner: Drums

Guest appearances on „Solitaire“:
Robby Valentine: Backing Vocals & Choirs
Dennis Ward: Backing Vocals & Choirs
Astrid Stockhammer: Solo Violin on “Skyline´s End”


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