Underground von Unten - österreichische Musik gehört gehört! Vol. 55

Veröffentlicht am 27.04.2021


 

GLEN AMPLE (Hard Rock, Steiermark)
 

Don't Kill Rock'n'Roll (EP, 26.02.2021)

  • 1. Train To Hell
  • 2. Jack My Friend
  • 3. Don't Kill
  • 4. Killer Machine
  • 5. Midnight
  • 6. Another Way
     

Falls sich irgendjemand schon einmal gefragt hat, was passiert, wenn zwei Steirerbuam und ein Kanadier eine Band gründen – dann ist hier die Antwort: GLEN AMPLE! Erdiger Hardrock ist die Devise auf der neuen EP des Dreiers, der musikalisch die feine Klinge zu führen weiß.

Schon der Opener „Train To Hell“ stampft und groovt wie Sau und fräst sich mit seinem griffigen Refrain ganz nach der Fasson einer höchst bekannten australischen Gleichstrom/Wechselstrom-Formation schnell ins Ohr. Dass es sogar einen kurzen Anflug harscher Vocals auf die Ohren gibt, wertet den ansonsten klassischen, aber schmissigen Song auf. „Jack My Friend“ lässt die Coolness raus, während sich das schmissige „Don't Kill“ dank starker Sangesperformance und lässigen Gitarren einmal mehr schnell im Ohr festsetzen kann. Wer zum treibenden „Killer Machine die Füße stillhalten kann, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen, denn knapp an der Grenze zwischen Hard Rock und Heavy Metal tanzend, entwickelt der Titel ordentlichen Drive – das ist der Stoff, aus dem Live-Granaten sind! „Midnight“ zügelt das Tempo ein wenig, groovt dabei aber wieder wie Sau und kann sich einmal mehr durch die unheimlich starken Vokalharmonien hervortun. Der etwas reduzierter einher kommende, aber nicht minder wirkungsvolle Rausschmeißer „Another Way“ überrascht mit angenehmer, rockiger Frauenstimme, die einen hochklassigen Kontrast zu den Main Leads bietet und dem Refrain einen richtig epischen Anstrich gibt.

Was GLEN AMPLE da mit „Don't Kill Rock'n'Roll“ abliefern, hat ohne Frage internationales Format. Blitzsauber produziert, auf den Punkt komponiert und mit Pfiff präsentiert – so und nicht anders möchte man modernen, druckvollen Hard Rock hören. Das fetzt!

4 / 5
 

Infos zu den Steirern könnt ihr auf ihrer Homepage und bei Facebook abgreifen – das Beispielvideo folgt auf dem Fuße:

 

 


Inhaltsverzeichnis:

Seite 1: Einleitung
Seite 2: SUNBORN (Groove/Thrash Metal)
Seite 3: KARL BIERBAUMER (Rock, Wien)
Seite 4: VIRTUAL PERISH (Industrial/Symphonic Extreme Metal, Niederösterreich
Seite 5: GLEN AMPLE (Hard Rock, Steiermark)
Seite 6: GRADIENT OF DISORDER (Metal, Wien)


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