KREATOR - das 'Hate über alles' Gangbang-Review

Vier Dekaden im Geschäft, ein zwanzigjähriger Hit-Album-Hattrick, der bis heute anhält und "Totale Zerstörung" als Lebensmotto - welche deutsche Metalband suchen wir? Wer jetzt lauthals "...wer sind KREATOR?!" ins Studio brüllt, bekommt 500 Punkte in der diesjährigen Metal-Ausgabe von Jeopardy! - wobei...eigentlich würden es auch 100 Punkte tun, denn die Frage war zu einfach.

Kaum eine Band hat es geschafft, eine derart gloriose Reihe fulminanter Alben an den Tag zu legen und dabei über mehr als zwanzig Jahre nicht die Puste zu verlieren (wenn man die umstrittenen Neunziger mitzählt, sogar länger). Die Essener Thrash-Schmiede hat ihren Stil (wieder) gefunden und bis heute mit jedem neuen Album gepflegt und verfeinert, ohne dabei die Traditionen ihres vorläufigen Höhepunkts "Coma Of Souls" aus dem Auge zu verlieren.

KREATOR sind thrashige Hochkultur, KREATOR sind Kult, KREATOR sind Liebe – kein Wunder also, dass wir KREATORs Fünfzehnte "Hate über alles" für ein intimes Kreuzverhör in unsere Mitte nehmen mussten. An einem Album wie diesem kommt in diesem Jahr kein Metalfan vorbei und wenn man es genau nimmt, ist ein Review für ein Album dieses Kalibers ohnehin zu wenig.

Wenn euch also unser Hauptreview nicht lang und erigiert oder womöglich nicht kritisch genug war (wehe euch - der Hauptreview-Lord und Or-Gang-Isator neigt zu "Extreme Aggressions", wenn man "seinen" Bands mit Missgunst begegnet!), halten unsere "Hordes Of Chaos" einen bunten Strauß nicht gleichgeschalteter Rezensionen für euch bereit!

Werden die neuen Tracks als Ton gewordene "Gods Of Violence" in die Geschichte eingehen oder wird das Gruppenereignis für unsere Schreiberlinge zum "Pleasure To Kill"? Ist "Hate über alles" die Perfektion einer "Escalation" bis zum "Amok Run", oder regt sich womöglich "Radical Resistence" in der Redaktion? Ist es ein "Cause For Conflict" oder sind wir am Ende doch "All Of The Same Blood"? Der "Phantom Antichrist" weiß es schon heute, ihr wisst es nach der Lektüre dieses Gangbang-Reviews!

Viel Spaß und gute Potenz!

Mit herzlichem Glückauf,

eure thrashmetallische Bergwerksdirektion.

Tracklist "Hate über alles":

1. Sergio Corbucci Is Dead
2. Hate Über Alles
3. Killer Of Jesus
4. Crush The Tyrants
5. Strongest Of The Strong
6. Become Immortal
7. Conquer And Destroy
8. Midnight Sun
9. Demonic Future
10. Pride Comes Before The Fall
11. Dying Planet


Inhaltsverzeichnis:

Seite 1: Einleitung
Seite 2: Anthalerero
Seite 3: Christian Wiederwald
Seite 4: Ernst Lustig
Seite 5: Jörn Janssen
Seite 6: Lord Seriousface
Seite 7: Martin Weckwerth
Seite 8: Peter Haider
Seite 9: Fazit


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