BEHEMOTH - Das 'Opvs Contra Natvram' Gangbang-Review

"Opvs Contra Natvram" ist die erste Platte, die ich von BEHEMOTH höre und ich muss sagen, die Jungs können schon einiges. Immer wieder bringen sie Nuancen verschiedener Genres ein: "Once Upon A Pale Horse" ist eher rockig bis thrashig, während "Dishinheritance" schon mit dem brachialen Intro eher in Death und Black Metal Gefilde abdriftet. Hier und da gibt es auch ein paar Core-Elemente, eingebettet in den satanischen Mantel, den BEHEMOTH immer um seine Songs legt.

Allerdings bringt jeder der Tracks dasselbe Gefühl mit sich – es ist irgendwie beklemmend düster. Die Beats sind schnell, die Gitarrenchords simpel und die Growls voller Hass. Nur hier und da gibt es mal ein Solo oder verschiedene Gesangsspuren. Aber an sich fehlt mir hier doch etwas die Abwechslung, was Beat, Chords und Feeling angeht. Zum Ende hin – also die letzten drei Songs – heben sich dabei schon etwas mehr von der Masse ab, aber das kommt viel zu spät und reicht mir nicht. Vor allem hätte ich mir mehr Klargesang gewünscht wie im letzten Track "Versvs Christvs", der auch mein Favorit der Platte ist. Beim 12. Album sind meine Erwartungen bei BEHEMOTH einfach höher.

3,0 / 5,0 - Sophia Brandt


Inhaltsverzeichnis:

Seite 1: Einleitung
Seite 2: Anthalerero
Seite 3: Christian Wiederwald
Seite 4: Ernst Lustig
Seite 5: Lord Seriousface
Seite 6: Michael Walzl
Seite 7: Sophia Brandt
Seite 8: Fazit


WERBUNG: Hard
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