VAN HOLZEN

LAUSCH
Mittwoch, 31.01.2018

VAN HOLZEN

Auf ‘Anomalie‘ schöpft die Band aus der Ursuppe des modernen Rock und Metal: Deftones, Tool, Kyuss, Biffy Clyro – VAN HOLZEN ist das nächste Glied einer langen Entwicklungskette, die nun erstmals auch in deutschen Gefilden Verankerung findet. Rasiermesserscharfe In-Your-Face-Riffs fräsen sich wie rostige Nägel ins Hirn, alles niederwalzende Hooks wechseln sich mit mit mathematischer Präzision dosierten Groove-Elementen ab, während man mit den fiebrig-brütenden Vocals düstere Schwarzweiß-Kontraste aus der Erlebniswirklichkeit einer verlorenen Generation zeichnet. Aggression und Wut als größte Triebfeder, die VAN HOLZENs ganz spezielle Soundästhetik speist. Aus einfachen Mitteln türmt die Band harte Klänge zu einem buchstäblichen Massivgebirge; schroff, steinig, mit spitzen Abbruchkanten und tiefen Abgründen. Nichts desto trotz ist die Band immer in Bewegung; in ständiger Weiterentwicklung begriffen. VAN HOLZEN suchen das Perfekte im Imperfekten. Unberechenbar, gefährlich und abseits sämtlicher gängiger Parameter.

Eine hochexplosive Mischung, die VAN HOLZEN bereits ausgiebig live am deutschen Publikum getestet haben: Während gefeierter Supportshows im Vorprogramm von Biffy Clyro, Papa Roach, Madsen, Wanda, Turbostaat oder Emil Bulls hat die Band ihre brandneuen Songs immer wieder verfeinert, geschliffen und modifiziert, und schließlich mit Producer Philipp Koch (der seinerseits auch schon für die Debüt-EP verantwortlich zeichnete), Simon Jäger (Casper, Blackmail, Guano Apes) und Kurt Ebelhäuser (der als wichtiger Impulsgeber innerhalb der Recordingsessions an ausgewählten Songs mitwirkte) auf Platte verewigt hat. VAN HOLZEN präsentieren sich auf ihrem Albumdebüt trotz ihres jugendlichen Alters von einer souveränen Reife und Abgeklärtheit, die man üblicherweise von einer jahrelang etablierten Band in ihrer mittleren Schaffensperiode erwarten würde.

Mit der gesellschaftskritischen Vorabsingle ‘Herr der Welt‘ haben VAN HOLZEN Ende November den schnellsten Track ihres Albums ausgekoppelt. Krachig-treibend analysiert das Trio die neu geordneten Machtverhältnisse auf diesem Planeten, um sich am Ende der Uptempo-Nummer in eine brutale Noise-Orgie zu steigern. „Es geht um die Geilheit, der Größte zu sein“, so Kiesling weiter. „Obwohl wir ihn schon Anfang 2016 geschrieben haben, hat der Song gerade momentan eine ganz besondere Aktualität bekommen. Es geht um jemanden, dem im Grunde alle scheißegal ist, weil er alle Macht auf sich vereint hat und am Drücker sitzt. Er ist der wahre `Herr der Welt`, der alle Fäden zieht.“ Ein Thema, das sich in ähnlicher Form auch auf dem Stück ‘Masquerade‘ wiederfindet, während das fast poppige ‘Schüsse‘ die Ohnmacht verhandelt, nichts gegen bestehende Kräfteverhältnisse auf dem Globus ausrichten zu können. Nach Stücken über pure Liebe (‘Karneval‘) und puren Hass (‘Kopfgeld‘) öffnen VAN HOLZEN ihren Hörern spätestens mit dem atmosphärisch-finsteren ‘Hyäne‘ die Augen. „Im Grunde läuft in diesem Lied alles auf den letzten Satz hinaus: `Was ein Auge so ausmacht`. Wenn wir einmal wirklich die Augen öffnen würden, könnten wir erkennen, was gerade auf der ganzen Welt abgeht und uns vielleicht ganz anders verhalten, als wir es momentan leider gerade tun.“


 

LAUSCH

"Mit beeindruckender Zielsicherheit steuern sie energisch auf den plötzlichen Ausbruch hin und ergehen sich dann in epischen Refrains."

Seit 2005 haben Lausch fünf Studioalben veröffentlicht. Auf ihrem neuestes Werk „Quiet Men“ zelebriert die Band die Verdichtung. Was nicht gesagt werden muss, wird nicht gesagt. Knochentrockener Rock trifft auf modernen Zeitgeist. Das Trio überzeugt mit kantigem und zugleich eingängigem Songwriting. Von den aussagekräftigen Texten und einer unter die Haut gehenden Stimme von Frontman Alexander Lausch kann sich jeder bei den mit Spannung geladenen und ergreifenden Live Aufritten der Band selbst überzeugen. “[...] als würden sie einen mitnehmen auf einen Wellenritt auf hoher, stürmischer See, der nicht von der sanften Sorte ist, aber abenteuerlich, energetisch, und jede Welle ein neuer Höhepunkt” (Eva Triebl, music-news.at)”


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