NIGHTWISH

BEAST IN BLACK
Mittwoch, 14.11.2018

Die Musik von Nightwish zeichnet sich von Beginn an durch die Verschmelzung, also dem Crossover, zwischen schweren (Heavy) Metal-Gitarren und Elementen klassischer Musik sowie klassischen Arrangements aus, die nicht zuletzt auf Tarjas Stimme zurückzuführen war. Aber das „War“ war einmal. So wie jedes Märchen angefangen hat. Aber das Märchen von NIGHTWISH ließ sich am 21. Oktober 2005 weiterstricken. Man darf sich nicht nach dem Warum fragen, den diese Musik fließt. So wie ein Wasserstrom fließt in den nächsten fließt, der dann in den nächsten mündet und sich zu immer mehr neuen Strömen verzweigt. Bis das Ende in einem Ozean von neuem beginnt.

Tuomas Holopainens Demo mit drei Liedern hat 1996 zu seinem ersten Plattenvertrag mit seiner taufrischen Band NIGHTWISH geführt. Heute, gute zwanzig Jahre später ziehen NIGHTWISH ihren Turn durch die Musikwelt(en) und haben sich schon recht früh, fast schon in Rekordzeit an die Spitze ihres Genres gesetzt. Selbst die Besetzungswechsel an der empfindsamen Position der Frontfrau haben dem Erfolg der Finnen keine Demontage angetan: Ob mit „Eigengewächs“, der Finnin Tarja Turunen bis 2005, der Schwedin Anette Olzon bis 2012 oder nun seit 2013 mit der Niederländerin Floor Jansen am Mikro – das Sextett ist die Messlatte aller Sachen im symphonischen Metalklangkosmos.

Aber zurück zum 21. Oktober.

Denn der 21. Oktober 2005, also auf den Tag etwas mehr als dreizehn Jahre sollte für jeden NIGHTWISH-Fan ein historisches Datum sein, an dem reichlich viele Tränen vergossen wurden, in so manchen Rinnstein gelaufen sind und zudem das Fundament bzw. die Grundlage für einen Neunbeginn und die weitere Fortdauer NIGHTWISH`S gelegt wurde. Wie sich NIGHTWISH in der Folgezeit entwickelt hat lässt allemal mehr als nur aufhorchen.

Was im Anschluss/zum Abschluss als DVD mit dem klangvollen Titel „End Of An Era“ erschien, war nicht nur das Abschlusskonzert zu ihrem Megaseller »Once«, sondern gleichfalls der allerletzte gemeinsame Auftritt mit ihrer mittlerweile Ex-Sängerin Tarja Turunen. Unter all diesen Gesichtspunkten, verstärkt die DVD das Gänsehaut-Feeling erheblich, beträchtlich & wohl auch bedeutend und krönt dennoch das unaufhaltsame Ende der Tarja-Historie mit einer einmaligen fast unikalen Show, die aufsehenerregender, effektvoller & filmreifer kaum hätte sein können.

Die Setlist liest sich wie das „Who is Who“ der Bandgeschichte. Und sie ist großartig & beispiellos und enthält achtzehn Hymnen, wie z.B. das beginnende Dark Chest Of Wonders“, „Sleeping Sun“, „Nemo“, „Bless The Child“ bis hin zum finalen ‚Wish I Had An Angel‘.

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