POTHEAD

Support ist noch keiner bekannt
Samstag, 28.09.2019 | Beginn: 20:00 Uhr

Das gute an echter handgemachter Musik ist, dass man die Vibes, die sie ausstrahlt, fühlen, fast greifbar ist. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle ob man dies von Vinyl, CD oder auch in Radios oder live auf die Ohren bekommt Bei POTHEAD kann man dies spüren. Diese Band macht extrem süchtig. Nicht zwingend nach dem was der Bandname verrät: Der Bandname leitet sich von einem anglo-amerikanischen Slangausdruck ab, mit dem Marihuna-Konsumenten bezeichnet werden. Nicht auszuschließen wäre der Fall, dass POTHEAD ihren Bandnamen für sich selbst in Anspruch nehmen und konsumieren. Aber das ist nur Vermutung.

Brad und Jeff Dope (Bradley Kok und Jeffery Moore mit bürgerlichen Namen) sowie nach mehreren Bandwechseln Robert Puls das sind die Mannen von POTHEAD. Ihre Musik mit den eingängigen Gitarrenriffs, kräftigen Basslines und dem pulsierenden Groove steht für erdigen, authentischen, alternative Rock. Die Bandgeschichte startete Anfang der neunziger Jahre in Berlin, als sich die Gründungsmitglieder Brad und Jeff Dope im gerade wiedervereinigten Deutschland, genau genommen in Berlin niederließen. Vom unvergleichlichen Spirit einer aufstrebenden Großstadt getrieben, arbeiteten sie hart daran ihren Traum vom Musik machen zu verwirklichen. Im Jahre 1993 brachten sie ihr erstes Studioalbum USA raus und legten damit den Grundstein ihrer Karriere. Der Drang nach Unabhängigkeit, der bei fast jeder aufstrebenden Band herrscht, steht außer Zweifel. Die musikalische Freiheit zu tun und zu lassen was man selbst will ohne sich den Zwängen der Musikindustrie sowie deren Knebelverträgen hat POTHEAD dazu bewegt, gebracht eigene Wege einzuschlagen und diese auch zu gehen.

Mit der Gründung des eigenen Labels Janitor-Records war der Grundstein und auch der erste Schritt in die Unabhängigkeit getan. Das daraus irgendwann eine Art Unternehmen entstand ist dem Erfolg und dem permanenten Weg, von dem man sich nicht abbringen hat lassen, geschuldet. Von der Produktion der Scheiben und der Vermarktung der Alben, über das Booking der Konzerte bis hin zu den selbst entworfenen Merchandiseartikel nahmen sie alles selbst in die Hand und überließen hierdurch nichts dem Zufall.

Ein weiteres Puzzleteil in ihrer Karriere ist ihr eigenes Sommerfestival das immer im Juni für mehrere Tage in Hohenlobbesee stattfindet. Kurz vor der Jahrtausendwende, genau genommen 1999 starteten sie das Open-Air „Potstock“ mit rund zweihundert Besucher*innen. Dies steigerte sich bis auf rund 2000 Musikfans, die sich jedes Jahr aufs neue aufmachen diesem Ambiente, dieser Atmosphäre, dieser Stimmung aus Sommer und guter authentischer Rockmusik frönen.

Ticketinfos

http://colos-saal.reservix.de/p/reservix/event/1356468

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