DESTRUCTION

FINAL BREATH
Dienstag, 03.12.2019

Geboren, um unterzugehen? Für die deutsche Thrash-Legende DESTRUCTION gilt das sicher nicht, auch wenn ihr neues Album unter dem Titel »Born to Perish« am 9. August 2019 für Furore gesorgt hat. Das runderneuerte Line-up mit dem kanadischen Schlagzeug-Tier Randy Black und dem Schweizer Shred-Meister Damir Eskić – die im Verbund mit den beiden Veteranen Schmier und Mike für musikalische Zerstörung sorgen – ist angetreten, um ein neues Kapitel in der umfangreichen Geschichte der Band zu schreiben.Die Aufnahmen zu »Born to Perish« fanden von Januar bis März 2019 im schweizerischen Little Creek Studio statt. An den Reglern saß einmal mehr VO Pulver, seit Jahren ein enger Vertrauter der Band. „Wir haben uns selbst mal wieder ein bisschen unter Druck gesetzt, weil wir die Aufnahmen unbedingt vor Beginn des ersten Teils unserer gemeinsamen Europatour mit OVERKILL abschließen wollten“, lacht Schmier. Aber das Ergebnis gibt dem Frontmann recht. »Born To Perish« ist nach wenigen Momenten sofort als typisches DESTRUCTION-Album zu identifizieren, überzeugt aber auch mit kleineren Experimenten, die über den Tellerrand blicken. Vor allem im Gitarrenbereich hat sich einiges getan. „Wir haben jetzt zwei Gitarristen, was sinnlos wäre, wenn man es nicht hören würde. Unser Ziel war es, massive Gitarrenwände zu errichten, was uns meiner Meinung nach eindrucksvoll gelungen ist.“»Born To Perish« startet ohne Intro oder irgendwelchen Firlefanz gleich mit dem Titelstück, die Riffs pfeifen dem Hörer nur so um die Ohren. Klassischer Thrash-Stoff, der auch in Stücken wie dem heftigen ‚Inspired By Death‘, dem trotz aller Riffschrubberei extrem eingängigen ‚Betrayal‘ oder dem vertonten gestreckten Mittelfinger ‚Rotten‘ zum Tragen kommt. Die Band hat seit ihrer Gründung im Jahr 1982 definitiv nichts von ihrer Aggressivität verloren. Im zweiten Teil des Albums verbergen sich einige Überraschungen, wie das balladesk beginnende und sich langsam steigernde ‚Butchered For Life‘ oder das durch seine ungewöhnliche Gitarrenarbeit heraus stechende ‚Fatal Flight 17‘, in dem Schmier ein persönliches Erlebnis verarbeitet und gleichzeitig seinem alten Helden Gary Moore Tribut zollt.Textlich ist »Born To Perish« ist ein Statement gegen machtgeile Politiker, sinnlosen Hass und den Wahnsinn in der Welt. Schmier erläutert: „Der Geier auf dem Cover ist so etwas wie ein Anti-Adler, er steht für die unersättliche Gier der Menschen, wobei ich mich immer frage, was diese Leute antreibt. Wer wohlhabend ist will Millionär werden, Millionäre wollen Milliardäre werden und so weiter. Diese Spirale scheint sich immer weiter zu drehen.“Und so geben auch DESTRUCTION immer weiter Gas, im Jahr 2019 heftiger denn je.


„The mix of very unique and interesting guitar work and aggressive but well structured songs got me right way - well done. Those band trademarks are an important part of the sound of FINAL BREATH,  there is a hurricane brewing,  great fuckin´ album - hell-come back boys !"

(Schmier / Destruction)

 

Quelle: Rockhouse Bar Salzburg

 


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