Video zur ersten Single vom Debüt-Album „The Contact“

INTRA: veröffentlichen Video zu "Uninvited Roomer"

Veröffentlicht am 04.10.2018 um 21:30 Uhr

Straight forward in der Rock Evolution. INTRA ruhen sich nicht aus, wo sie den Stoner-Jargon perfekt beherrschen, sondern entwickeln vielmehr eine ganz eigene Sprache. Der internationale Status Quo ist hier lediglich Ausgangspunkt, die radikale Erneuerung der denkbar dynamische State of the Art. „Alles bleibt anders“ ist hier also durchaus programmatisch zu verstehen – nicht einfach nur Mehr vom Gleichen, sondern tatsächlich qualitativer Quantensprung. Die Kategorie des Progressiven erscheint hier bestenfalls als Verniedlichung.

INTRA sind entschieden transgressiv, nicht nur Speaker, sondern auch Genre-Grenzen sprengend am Weg in die Rock-n-Roll Hall-of-Fame. Dabei immer souverän zwischen Gegensätzen navigierend. Sicher, die Drei aus der Steel-City sind wie Kyuss und Konsorten voll und ganz Töchter-Söhne der Wüste, aber auch die mathematisch-kühle Ästhetik der Riff-Einsteins von Tool oder Porcupine Tree beherrschen sie aus dem Eff-Eff. Die elektrifizierende Dialektik der Elemente verfängt jedoch vor allem da, wo brachiale Riff-Power und die federleichten Vocals von Frontfrau Bianca Ortner zusammentreffen.

Popt hier Rock oder rockt hier Pop – das sind Fragen, die im Grunde keine Sau interessieren, wenn man gerade damit beschäftigt ist, heftig headbangend die nächste Hook mitzugröhlen. Alles in allem also beste Voraussetzungen, um der Szene standesgemäß die Asses zu kicken, wie man so schön sagt.  Beginn einer großen Rock-n-Roll-Story. Auf knapp 100 Club-Gigs zementieren INTRA in den letzten beiden Jahren ihren Ruf als die ultimative Rock-Hoffnung, um jetzt mit ihrem Debüt-Album „The Contact“ so richtig ernst zu machen.

Mit Mothers-Cake-Producer Alex Lausch hat man dabei die absolute Firt-Choice-Besetzung für alles, was fetzt an den Reglern. Dass die LP bei Stonefree Records erscheinen wird, ist daneben definitiv kein kleiner Ritterschlag, sondern ein ganz großer. Und eh klar, live spielen die 3 Linzer sowieso in einer eigenen Liga. Als sportlicher Referenz bietet sich hier - obwohl geographisch schon auch naheliegend - keinesfalls der Lask Linz, sondern vielmehr Real Madrid an. Molto Bombastico halt. Also, Tickets checken und die Zukunft des Stoner Rock schon heute erleben!
- Stefan Sonntagbauer


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