HALF PAST EIGHT: meucheln Monarchen!

Veröffentlicht am 21.12.2019 um 13:30 Uhr

Die deutschen Melodeather HALF PAST EIGHT haben eine neue Single am Start und lassen sie mit einem aufregenden Musikvideo auf ihre Fans los.

In "Kingslayer" geht es im übertragenen Sinne um das Treffen von Entscheidungen - die Band geht ins Detail:

"Da wir gerne mit Metaphorik arbeiten und nicht einfach die generelle Situation schwerer Entscheidungsfindung beschreiben wollten, haben wir uns für ein bestimmtes „Setting“ entschieden. Es ging uns also nicht ums bloße Beschreiben, sondern darum, eine Geschichte zu erzählen, anhand derer man die Komplexität des Themas nachvollziehen kann. Die schwere Entscheidung betrifft in unserer Geschichte einen Mann, der vor folgender Entscheidung steht: Ein König regiert das Land, anfangs gut; er wird von allen verehrt, bewundert und geliebt. Doch die Macht korrumpiert ihn und treibt ihn in den Wahnsinn. Er wird zum Tyrannen, zum größenwahnsinnigen Despoten. Unser Protagonist lebt und leidet unter diesem König, genau wie seine Mitmenschen auch, und steht damit vor der Entscheidung seines Lebens. Soll er die Sünde des Mordes auf sich nehmen, dafür aber die Menschheit vom Tyrannen befreien? Oder soll er nicht eingreifen, alles geht seinen gewohnten (schlechten) Gang und das Gewissen unseres „Kingslayer“ bleibt unbelastet? Natürlich ist er hin- und hergerissen. Den Ausgang haben wir dabei bewusst offengelassen, um den Hörer mehr zum Nachdenken anzuregen. Trotzdem wollten wir dem Publikum so viel mitgeben, dass wenn eine Entscheidung getroffen wird, man dazu stehen muss, da es besser ist eine Entscheidung zu treffen, zu der man steht, als sich gar nicht zu entscheiden.

Der Ablauf der Geschichte spiegelt sich im Songtext wider:

Seas are rising
Hills dividing
People singing chants
When they hear thy name
Sent down from high heavens, feared by the deepest depths of hell There is only one like him, a kingdom for eternity
And once in a lifetime
A never-ending tail
Like a recurring curse
Tell me is this what we deserve? The power leads to madness Corruption and tyranny
Until there’s no hope left
Nothing from the man we knew
With the weight on my shoulders
And the void in my head
If you know the answer, give me a sign
Anger and fear are rising
And there is nothing you can do
If there's a heart inside you
Downfall awaits you
Awaits you Downfall
The revolutionary is forging on a secret plan
To end the mad king's life, to serve his head upon a plate And as I’m getting closer, questions plague my mind
Is there another way? Another way to go?
Am I really different from what he would do?
And once in a lifetime
A never-ending tail
Like a recurring curse
This life is not what we deserve
The power led to madness
Corruption and tyranny
Until there’s no hope left
Nothing from the man we knew
With the weight on my shoulders
And the void in my head
If you know the answer, give me a sign
Anger and fear are rising
And there is nothing you can do If there's a heart inside you Downfall awaits you
Again, the sun is rising
And there is nothing left to do
The point of no return
Tells what’s true for you
And in the end
When I am done
There is nothing
I regret"

Auch in Bezug auf ihr Musikvideo haben sich die Jungs aus Mannheim einiges einfallen lassen:

"Um das Musikvideo facettenreicher zu gestalten, haben wir uns dazu entschieden, mehrere Drehorte zu wählen. Wir beginnen mit den Lagerfeuerszenen im Pfälzer Wald beim Nonnenfels, wo der „Kingslayer“ sein Nachtlager aufgeschlagen hat. Gleichzeitig ist das auch der Hauptort der Handlung, denn alle weiteren Szenen spielen sich in seinen Träumen, die im Video durch einen leicht „schwummerigen“ Effekt wiedergegeben werden, ab. Der erste Traum führt in die Vergangenheit seiner wiederkehrenden Erinnerungen von Gefangenschaft und Folter unter dem Regime des Tyrannen. Im zweiten Traum sieht man erstmals den König und wie er tobend sein Volk kommandiert. Der Protagonist geht von hinten auf ihn zu und sticht ihm in den Rücken, doch kurz davor wacht er auf und findet sich im Nachtlager wieder. Der dritte Traum schließlich, umgeben von rotem, düsterem Licht, zeigt erneut den wahnsinnigen Monarchen. Der Königsmörder tritt auf ihn zu, stößt ihm die Klinge in den Rücken. Der König dreht sich fassungslos um und erst jetzt sieht man sein Gesicht: das Gleiche wie das des Mörders. Hier nehmen wir Bezug auf die Lyrics: „Am I really different from what he would do?” Der Mord würde ihn auf die gleiche Stufe stellen. Um die Offenheit des Ausgangs im Video zu verdeutlichen ist die letzte Szene ein Münzwurf (diese wird auch vorher gezeigt, eben mit Königskopf; nach dem Motto: “Kopf oder Zahl” bedingt die Entscheidung), die endet, bevor die Münze den Boden berührt bzw. gefangen wird."

Und jetzt folgt das Video zu "Kingslayer" [Anm. d. Red.: fühlt euch bitte dazu angehalten, von politischen Umstürzen und Attentaten auf Regierende abzusehen - Frieden schaffen ohne Waffen! -der Friedensbeauftragte]:


WERBUNG: Hard
ANZEIGE
WERBUNG: Escape
ANZEIGE