BATTLE BEAST - Battle Beast

:: MORTILLERY - Murder Death Kill (CD)

Redaktionswertung: 3.5 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 29. Juni 2012
Genre: Thrash Metal
Label: Napalm Records
Info: MORTILLERY
MORTILLERY bei Facebook
Laufzeit: 42:29 Min.
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Trackliste...
1. MurderDeathKill
2. Sacrifice
3. EvilRemains
4. Fritzl'sCellar
5. Outbrea
6. DespisedByBlood
7. CountlessSuicide
8. VoraciousUndead
9. WithoutWeapons
10. MortalArtillery

Line Up
Cara - vox
Alex S. - Lead Guitar,
Alex - Rythm Guitar
Kevin - Drums,
Miranda - Bass
Review...
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Posers Will Die!

So der erste Satz auf MORTILLERYs Facebook-Seite. Damit haben die aus Edmonton stammenden Kanadier grob die Richtung vorgegeben, die sie gekonnt durchziehen.
Modern produzierter, aber im Geiste der 80er-Jahre verhafteter Thrash-Metal, aufgepeppt mit bisweilen punkigen Gitarren und einer äußerst fies keifenden Frontfrau.

Schon der poetisch "Murder Death Kill" getaufte Opener macht klar, dass hier recht straight gearbeitet wird. Variabel in der Geschwindigkeit, musikalisch mehr als in Ordnung (hört euch die Gitarrensoli an!) vermag das Album von Beginn an zu begeistern.

Der Auftaktsong hat auf jeden Fall Ohrwurmcharakter, allein die Art und Weise wie Frontfrau Cara den "Refrain" intoniert ist sensationell gelungen!

Überall hört man die im Thrash der vorletzten Dekade des vergangenen Jahrtausends so beliebten, vorgespielten Rhytmusgitarren, geschickt wechseln Riffmonster im Midtempo mit den punkig angehauchten Vollgasgitarren der schnelleren Parts. Diese Gitarren und auch der in der Strophe hohe Gesang erinnern bisweilen an die seeligen NUCLEAR ASSAULT, die dereinst ähnliche Pfade betreten haben.

Seit 2008 gibt es die Band schon, nach einigen Besetzungswechseln hat man das jetzt bestehende Five-Piece ins Studio geschickt, veröffentlicht wird über die Eisenerzer Edelschmiede Napalm Records.

Und man sollte dem Album wirklich eine Chance geben. Natürlich wird hier der Thrash nicht neu erfunden, aber selten hat ein so offensichtlich in den 80ern fußendes Musikgut mit einer sehr harten, modernen Produktion harmoniert. Sehr druckvoll und sehr heavy ohne künstlich zu wirken. Da sollten sich einige andere Bands ein paar Ideen holen, wie man diese beiden scheinbaren Extreme so wirkungsvoll verbinden kann.

Anspieltipps: Neben dem schon erwähnten Opener "Murder Death Kill" noch "Fritzl´s Cellar" (ja, genau darum geht es) und "Countless Suicide" in der Frontfrau Cara alles gibt und eine unmenschliche Leistung vollbringt.

So kann das Thrash-Revival gerne weitergehen!

Wertung: 3.5 von 5.0
Autor: Christian Wiederwald (22. Juni 2012)

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